Die Musterkette nutzt ein neuartiges Kettverfahren. Sie kann ein oder mehrere Rohgarne oder Schlichtspulengarne zur Bearbeitung der Webachse verwenden, wodurch der Kettaufwand erheblich reduziert und der Arbeitsprozess vereinfacht wird. Dies führt zu kürzeren Musterzeiten und geringeren Produktionskosten.
Die maschinell gefertigte Webwelle dient zur Herstellung von Probewebmustern auf einem großformatigen, schusslosen oder schussbetriebenen Webstuhl. Das so erhaltene Mustergewebe entspricht in Stil und Eigenschaften sehr dem Serienprodukt. Beim Schären beträgt die Wicklungslänge des Lagers 7 m.
Aktuell beträgt die maximale Garnlänge bis zu 420 m. Durch die Vereinfachung des ursprünglichen Verarbeitungsprozesses mit hohem Garnverbrauch, langem Prozessablauf und langsamer Reaktionsgeschwindigkeit ist das Gerät ein leistungsstarkes Werkzeug für die Entwicklung neuer Produkte und das Stricken von Stoffmustern.
